Ring-Café leuchtet wieder

Leipzig – Vor gut 25 Jahren war die Leuchtschrift am Ring-Café erloschen. Seit Freitag erstrahlt sie in neuem Glanz. Die Leipziger Wohnungsbaugesellschaft (LWB) hat 40.000 Euro investiert, um den historischen Schriftzug zu retten.

Das Ring-Café wurde 1956 eröffnet und galt als größter Tanzboden der DDR. Auch heute noch finden dort 15 bis 20 Veranstaltungen pro Monat statt. Genutzt wird dazu der Saal in der ersten Etage. Das Erdgeschoss ist an eine Kirche vemietet.

Das gesamte Ensemble ist denkmalgeschützt – auch der Leuchtschriftzug. Ihn musste die LWB komplett erneuern und auf energiesparende LED-Leuchten umrüsten. Eine schwierige Aufgabe, schließlich haben die geschwungenen Lettern eine Höhe von 1,80 m. Der gesamte Schriftzug hat eine Länge von 9,50 m. Alle Buchstaben mussten deteilgetreu mit Hilfe von Schablone nachgebaut werden. Eine Arbeit, die etwa sieben Monate in Anspruch nahm.

Trotz des Einsatzes von LED-Lampen leuchtet die Schrift jetzt wieder genau in dem Gelb, das vor 25 Jahren erloschen war.