Risikogruppen lassen sich gegen Schweinegrippe impfen

Die größte Impfaktion in der Geschichte der Bundesrepublik läuft. So genannte Risikogruppen können sich gegen die Schweinegrippe immunisieren lassen.

Die Rest der Bevölkerung kann sich den schützenden Piks spätestens in zwei Wochen abholen. In Sachsen impfen vorerst nur die Gesundheitsämter.

Auch in Leipzig ist heute der Startschuss gefallen. Dr. Gerd Plock ist einer der ersten, die sich heute haben impfen lassen. Der Mediziner gehört zur Risikogruppe, genau wie Polizisten oder Feuerwehrmänner auch. Als ärztlicher Leiter des Leipziger Rettungsdienstes geht er seinen Kollegen quasi mit gutem Beispiel voran.

Interview: Dr. Gerd Plock – Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Leipzig

29.000 Impfdosen stehen im Leipziger Gesundheitsamt bereit. Von den niedergelassenen Ärzten haben bislang nur wenige den Impfstoff vorrätig. Für den normalen Bürger bringt es also im Moment nicht viel, wegen einer Impfung gegen die Schweinegrippe zum Hausarzt zu gehen. Auch im Gesundheitsamt werden im Moment noch vorzugsweise besagte Risikogruppen geimpft.

Interview: Dr. Regine Krause-Döring – Amtsleiterin Gesundheitsamt Leipzig

So wie André Heßler. Der Leipziger will in den Urlaub nach Mexico – in ein Risikogebiet. Er bekommt den schützenden Piks. Für alle anderen steht der Impfstoff in ein bis zwei Wochen in ausreichender Menge in den Praxen zur Verfügung. Nebenwirkungen hat die Immunisierung ersten Studien zufolge keine. Und weh tut sie auch nicht.
 
Interview: Dr. Regine Krause-Döring – Amtsleiterin Gesundheitsamt Leipzig

Das Gesundheitsamt empfiehlt generell, sich impfen zu lassen. Sowohl gegen die Influenza als auch gegen die Schweinegrippe. Denn keiner weiß, wie sich das gefährliche Virus noch entwickeln wird.

Quelle: www.leipzig-fernsehen.de

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