Rödertalbienen verlieren erneut Heimspiel

Die Spielerinnen des HC Rödertal verloren ihr wichtiges Heimspiel gegen den TSV Nord Harrislee am Ende knapp mit 23:24. Damit belegen die Rödertalbienen nun den 13. Platz in der 2. Bundesliga. +++

Dabei sah es zunächst alles andere als schlecht aus für die Randdresdener, die sich nach ausgeglichener Anfangsphase in Minute 15 erstmals mit 4 Treffern zum 8:4 absetzen konnten. Die Mannschaft setzte die ausgegebene Taktik gut um und stand sicher in der Abwehr, lediglich im Angriff hätten es bei besserer Chancenverwertung ein paar Tore mehr sein können.

Bis zur 18. Minute (10:6) blieb der Bienen-Vorsprung konstant, doch nach einfachen Ballverlusten im Aufbauspiel konnten die Gäste zunächst durch 2 Treffer in Folge auf 10:8 verkürzen. Durch unnötige, aber dennoch berechtigte Zeitstrafen schwächte sich die Kalinauskaite-Sieben im weiteren Verlauf dann ein ums andere Mal selbst, was zunächst den Ausgleich zum 11:11 (23.) und in Minute 26 beim 13:14 den ersten Rückstand zur Folge hatte. Diesen konnte Markeviciute knapp eine Minute vor der Halbzeitsirene mit ihrem Treffer zum 14:14 egalisieren und so gingen beide Teams mit einem Unentschieden in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeberinnen die bessere Startphase und konnten sich durch vier Treffer in Folge erneut etwas absetzen (19:16/38.). Die Gäste reagierten umgehend mit einer Auszeit und drehten im weiteren Verlauf das Spiel vom 20:17 (42.) durch 6 Tore in Folge zum 20:23 fünf Minuten vor dem Ende.

Rödertal hielt in einer spannenden Schlussphase mit Kampf und Einsatz dagegen und konnte knapp zwei Minuten vor dem Ende durch einen Stiskall-Treffer zum 23:23 ausgleichen. Der letzte Treffer der Partie war aber dem TSV Harrislee vorbehalten, welcher durch Schulz 80 Sekunden vor der Schluss-Sirene mit 23:24 in Führung ging und diese bis zur 60. Minute erfolgreich behauptete.
 
„Wir haben heute erneut vor eigenem Publikum eine schlechte Leistung gezeigt und verdient verloren. Besonders enttäuscht hat mich unser gesamter Rückraum, der fast zu keiner Zeit wirkliche Torgefahr ausgestrahlt hat und erneut haben es die erfahrenen Spielerinnen nicht verstanden, dass Team zu führen und das Spiel zu lenken. Wir haben jetzt genau eine Woche Zeit, alles genau zu analysieren, aufzuarbeiten und die eigenen Fehler so gut es geht abzustellen, denn gegen Obereschbach sind wir durch die heutige, erneut absolut unnötige Niederlage in Zugzwang und eigentlich zum Siegen verdammt!“ äußerte sich Teammanager Thomas Klein zum Spiel des HCR.

Quelle: HC Rödertal