Roßberg-Prozess: Gericht lässt Untreuevorwurf überraschend fallen

Dresdens suspendiertem Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP) droht nur noch eine Verurteilung wegen Beihilfe zum Bankrott.

Das Landgericht Dresden stellte am Montag das Verfahren wegen Untreue gegen den 47-Jährigen ein. Dieser Straftatbestand falle bei der zu erwartenden Verurteilung wegen Beihilfe zum Bankrott «nicht beträchtlich ins Gewicht», hieß es zur Begründung.

Wegen beider Straftatbestände zusammen hatte das Landgericht Dresden Roßberg im September 2006 im Zusammenhang mit der Insolvenz seines einstigen Vertrauten und Dresdner Ex-Fluthilfekoordinators Rainer Sehm zu einer Bewährungsstrafe von 14 Monaten verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob jedoch die Verurteilung wegen Untreue im August 2007 auf.

Einen ausführlichen Bericht dazu sehen Sie heute Abend in der Drehscheibe Dresden.