Rot-Grün-Rot-fordert mehr Zebrastreifen

Dresden - Die Stadtratsfraktionen von SPD, Grünen und Linke wollen die Diskussion um Zebrastreifen in der Innenstadt antreiben. Ziel ist es, bis Ende 2018, 20 dieser Fußgängerüberwege zu errichten.

Die Stadträte Dr. Martin Schulte-Wissemann (Piraten/ Die Linke), Ulrike Caspary (Bündnis 90/ Die Grünen) und Hendrik Stalmann-Fischer (SPD) haben den Oberbürgermeister Dirk Hilbert damit beauftragt, bis Oktober 2018 mindestens 20 Fußgängerüberwege zu errichten. Dabei sollen gegebenenfalls bauliche Anpassungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorgenommen werden. Eine Öffentlichkeitskampagne zur Information über das vorgeschriebene Verhalten an den Zebrastreifen soll zeitgleich ins Leben gerufen werden.

Zebra und Politiker starten Kampagne, © Sachsen Fernsehen
Zebra weißt Autos den Weg, © Sachsen Fernsehen

Bisher gibt es in Dresden im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten nur wenige Zebrastreifen. Diese reduzieren jedoch nachweislich die Geschwindigkeit der Fahrzeuge und reduzieren die Sichtbarkeit der Fußgänger. Über 80 Prozent der Fußgängerunfälle passieren bei der Straßenquerung. Hauptursache ist die oft zu hohe Geschwindigkeit der Fahrzeuge.

Auszug der vorgeschlagenen Standorte aller Fraktionen:

  • Glacisstraße vor dem Heinrich-Schütz Konservatorium
  • Dürerstraße als Ampelersatz
  • Pfotenhauer Straße in Abstimmung mit der DVB
  • Kreuzung grundig-Straße und Striesener Straße
  • Bayrische Straße / Bernhardstraße (Die Fußgängerinsel vor dem Hauptbahnhof soll mit dem Zebrastreifen erweitert werden)
  • Nöthnitzer Straße auf Höhe der Fakultät für Informatik
  • In Höhe des Gymnasiums an der Quohrener Straße
  • Kreuzung Bischofswerg / Kamenzer Weg
  • Pohlandstraße vor der 25. Grund- und Oberschule