Roter Stern kassiert 0:2-Niederlage

Leipzig - Vor heimischen Publikum musste Roter Stern Leipzig am Sonntag eine bittere 0:2-Niederlage gegen Bad Lausick kassieren. Zwei Unaufmerksamkeiten in der Abwehr und fehlende Torgefahr ließen die Niederlage verdient ausfallen. 

Der Rote Stern Leipzig musste am Sonntagnachmittag zuhause gegen Bad Lausick eine bittere 0:2 Niederlage einstecken und muss sich nun in der Tabelle nach unten richten. Bei 8 Grad und Dauerregen sahen die 158 Zuschauer eine zwar umkämpfte, allerdings wenig ansehnliche Partie im Sportpark Dölitz. 

Nach ausgeglichenem Beginn kamen die Gäste besser ins Spiel und konnten nach einem schnell vorgetragenen Angriff durch Kevin Ruppelt in der 14. Minute mit 1:0 in Führung gehen. Roter Stern versuchte nach dem Gegentor mehr Druck auf den gegnerischen Kasten auszuüben. Kam aber nie wirklich gefährlich vor das Tor der Bad Lausicker. Lediglich ein paar Eckbälle versprühten den Hauch einer Gefahr. 

© Leipzig Fernsehen
© Leipzig Fernsehen

Nach einer knappen halben Stunde machten es die Gäste wiederum besser und markierten ebenfalls durch Kevin Ruppelt das 2:0 nach 29. Minuten. Die Roten Sterne suchten weiter ihre Torgelegenheiten, konnten aber zur Pause keine Akzente mehr setzen. Ein Problem, dass sich durch die letzten Partien zieht, meint auch der Trainer Marcus Bieleit.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit suchten die Leipziger gleich den Weg nach vorne. Richtig zwingend wurde es allerdings auch in der 46. Minute nicht. In der Folgezeit entwickelte sich eine von beiden Seiten ruppig geführte zweite Hälfte, in der Schiedsrichter Florian Ordon insgesamt acht mal den gelben Karton zücken musste.

Spielerisch lief bis zum Schlusspfiff nicht mehr viel zusammen und so blieb das Tor vom Gästekeeper ungefährdet und das Spiel ging verdient mit 0:2 verloren. Im letzten Spiel vor der Winterpause heißt es jetzt für die Leipziger alles in die Waagschale werfen. Am kommenden Samstag geht es dann nach Naundorf für die Truppe von Marcus Bieleit, in der Hoffnung vielleicht ja Auswärts den Bock wieder umzustoßen.