Rückbau der Flutlichtmasten im Sportforum

Vorbereitende Maßnahmen für Sanierung des Hauptstadions

Chemnitz- Am Montag beginnt die Baustelleneinrichtung für den Rückbau der Flutlichtmasten im Chemnitzer Sportforum. Die vier Masten werden im Zuge der Sanierung des Hauptstadions zurück gebaut, da eine weitere Nutzung aus statischen sowie bautechnischen Gründen nicht möglich ist.

Durch die fortschreitende Korrosion der Stahlkonstruktion steigen die Wartungs- und Unterhaltungskosten immens. Zudem sind an der Seite des Marathonturms zwei neue Funktionsgebäude geplant, die die dringend benötigten Umkleide- und Sanitärbereiche sowie Räume, die für den Trainings- und Wettkampfbetrieb notwendig sind, enthalten. Die alten Flutlichtmasten werden durch eine neue, moderne Beleuchtung – acht Beleuchtungsmasten, die auch eine Beschallungsanlage enthalten – ersetzt. Der Rückbau der Flutlichtmasten ist eine Vorarbeit für die Sanierung des Hauptstadions.

Baustart

Die Einrichtung der Baustelle ist Anfang Mai geplant. Mit dem Abbruch der Tribünen soll Mitte Mai begonnen werden. Vom 2. bis 12. April 2019 werden die vier Masten mithilfe eines Krans nacheinander abgenommen und vor Ort zerlegt. Je Mast sind ein bis zwei Tage eingeplant. In drei Abschnitten erfolgt die Demontage.

Stichwort Rekonstruktion Hauptstadion im Sportforum

Die Sanierung des Hauptstadions im Sportforum beinhaltet die Sanierung des Turmgebäudes mit Unterbringung des Olympiastützpunktes, Abbruch der Zuschaueranlage im Bereich der Südkurve und Umgestaltung der Nordkurve. Die zu erhaltenden Tribünenbereiche werden befestigt und Nutzung als Steh- und Aufenthaltsbereiche während Veranstaltungen trassiert. Das gesamte Gelände soll neu umzäunt, der Zielrichterturm neu gebaut und die technischen Anlagen erneuert werden. Die Gesamtbaumaßnahme ist in fünf Abschnitte unterteilt. Baubeginn ist im Mai 2019, Bauende im Dezember 2020 vorgesehen. Die Gesamtkosten betragen rund 9,4 Millionen Euro; die Baumaßnahme wird zur Förderung aus dem Bundessonderförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beantragt.