Rückgang der Säuglingssterblichkeit in Sachsen

77 Säuglinge starben 2010 noch vor Vollendung des ersten Lebensjahres in Sachsen. Das waren sieben weniger als im Vorjahr. Auf 1 000 Lebendgeborene kamen 2,2 gestorbene Säuglinge.+++

77 Säuglinge (44 Jungen und 33 Mädchen) starben 2010 noch vor Vollendung des ersten Lebensjahres in Sachsen. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes sieben weniger als im Vorjahr. Damit ist die Säuglingssterblichkeit in Sachsen – mit Ausnahme des Jahres 2008 – seit 2003 rückläufig.

Auf 1 000 Lebendgeborene kamen im vergangenen Jahr 2,2 gestorbene Säuglinge. 

Vor Ablauf der ersten 24 Stunden nach der Geburt wurden mit 18 Gestorbenen 23 Prozent aller Säuglingssterbefälle gezählt. 

45 der gestorbenen Säuglinge hatten ein Geburtsgewicht unter 2 500 Gramm, darunter 24 ein Gewicht von weniger als 1 000 Gramm. Vier Säuglinge wogen über 4000 Gramm.

Die häufigste Todesursache bei Säuglingen waren mit 35 Sterbefällen (45 Prozent) „Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode* haben“. Mit 25 Gestorbenen waren angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien zweithäufigste Todesursache. An Plötzlichen Kindstod verstarben im vergangenen Jahr sieben Säuglinge.

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* Zeitraum zwischen dem Beginn der 29. Schwangerschaftswoche und dem 7. Lebenstag eines Kindes

Quelle: Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

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