Rückgang der Schülerzahl an den berufsbildenden Schulen in Sachsen

Im Schuljahr 2012-13 sank die Schülerzahl an berufsbildenden Schulen um fast 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nur berufliche Gymnasien und Fachschulen des Landes verzeichnen geringen Anstieg. +++

 

Im Schuljahr 2012/13 lernen an den 282 berufsbildenden Schulen in Sachsen 105 106 Schülerinnen und Schüler. Damit setzte sich nach Angaben des Statistischen Landesamtes der weitgehend demografisch bedingte Rückgang an den berufsbildenden Schulen weiter fort. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Schülerzahl um fast 7 Prozent bzw. 7 560. Während bei fast allen Schularten die Schülerzahlen weiter zurückgehen, verzeichnen die Beruflichen Gymnasien und die Fachschulen des Landes einen geringen Anstieg. An den Beruflichen Gymnasien streben 6 171 Jugendliche, das sind 112 bzw. knapp 2 Prozent mehr als vor einem Jahr, die allgemeine Hochschulreife an. An den Fachschulen qualifizieren sich 12 317 Frauen und Männer mit meist schon erworbenem Berufsabschluss weiter. Das sind fast 1 Prozent bzw. 83 Fachschüler mehr als 2011/12.

Die Hälfte (53 053) aller Schüler erlernen an den Berufsschulen einen Beruf in der dualen Ausbildung (-9 Prozent bzw. -5 351). An den Berufsfachschulen, mit überwiegend Berufsausbildung im Vollzeitunterricht, werden derzeit 23 572 Schüler, fast 6 Prozent weniger als im Vorjahr unterrichtet. An den Fachoberschulen ging die Schülerzahl auf 5 200 (-14 Prozent) zurück.

In berufsvorbereitenden Maßnahmen befinden sich in diesem Schuljahr 4 793 Jugendliche, davon im Berufsgrundbildungsjahr 759, im Berufsvorbereitungsjahr 2 462 und 1 572 in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen.

An den 82 öffentlichen berufsbildenden Schulen lernen 74 248 Schüler, über 7 Prozent (5 887) weniger als 2011, die 200 Schulen in freier Trägerschaft verzeichneten einen Rückgang von über 5 Prozent (1 673) auf 30 858.

Quelle: Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

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