Rücktritt von Gunter Weißgerber bei Lok Leipzig – Jens Peter Hirschmann übernimmt Vorsitz

Gunter Weißgerber ist von seiner Position als Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Lok Leipzig zurückgetreten. Das gab Weißgerber selbst gegenüber LEIPZIG FERNSEHEN bekannt. Wie die Vereinsführung mittteilte, hat Jens Peter Hirschmann satzungsgemäß den Vorsitz übernommen. +++

Die Hintergründe seines plötzlichen Ausscheidens habe Gunter Weißgerber an die Geschäftsstelle gerichtet. In einem Gespräch bezeichnete er die Vorgänge im Verein als einen „Kindergarten“ – mehr wollte er zu seinem Rücktritt jedoch nicht sagen.

In einer Presseerklärung des Vereins heißt es am Dienstagnachmittag, dass Gunter Weißgerber aus persönlichen Gründen zurückgetreten sei. „Wir bedauern seine Entscheidung zutiefst. Auch in dieser kurzen Zeit haben wir unter seiner Federführung gemeinsam einiges bewegt, angeschoben und intensiviert. Im Namen meiner Kollegen möchte ich mich für sein großes Engagement bedanken. Wir hoffen sehr, dass er uns dennoch mit Rat und Tat in irgendeiner Form erhalten bleibt“, sagte Jens Peter Hirschmann und fügte hinzu: „Trotz dieser unerfreulichen Nachricht werden wir gemeinsam zu viert weiterhin unsere ganze Kraft und vollen Elan investieren, um die dem Gremium gestellten Aufgaben, Anforderungen und Ansprüche bestmöglich zu erfüllen.“

Weißgerber war erst seit Februar 2011 in der Position des Aufsichtsratssvorsitzenden und wollte dem Verein mit seiner langjährigen Erfahrung unter die Arme greifen.

Neben Hirschmann, der hauptberuflich als Marketing & Key Account Manager tätig ist, bekleiden aktuell Diplomingenieur Dr. Erwin Czempik, Unternehmer Frank Müller sowie Gastronom Olaf Winkler das nunmehr vierköpfige, ehrenamtliche Kontrollgremium des Vereins, so die Spitze des Probstheidaer Fußballclubs.