Rugby unter Wasser

Es gibt eine Hitliste der zehn bizarrsten Sportarten der Welt. Platz eins ist das Schach-Boxen, Platz zwei ist das Ehefrauentragen, Platz drei ist das Unterwasserrugby. Das  kann man hier in Dresden bei den Torpedos trainieren.

Ein drei Meter fünfzig tiefes Becken. Zwei Mannschaften mit je elf Spielern. Ein einfache Taucherausrüstung bestehend aus Maske, Schnorchel und Flossen. Ein mit Kochwasser gefüllter Ball und ein Korb. Das sind die Voraussetzung für Unterwasserrugby. Das Ziel des Spiels. Der Ball muss so schnell wie möglich in den gegnerischen Korb befördert werden. Fünf der elf Spieler bleiben an der Wasseroberfläche und dienen zum Auswechsel. Sechs Spieler sind immer im Wasser und besetzen die verschiedenen Spielpositionen.

Für das Verhalten unter Wasser gibt es natürlich ein paar Regeln. So darf u.a. nur der Ballführende gehalten werden. Das Festhalten am Korb ist ebenso verboten wie das Kneifen und Beißen oder das Herunterreißen der Ausrüstung. Frauen sind beim Wasserrugby auch dabei. Die spielen in den Männermannschaften mit, haben aber auch eine eigene Damenliga.

Unterwasserrugby trainiert Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer. Die Spieler müssen keine Muskelpakete sein, sollten aber ein ausreichend großes Lungenvolumen mitbringen.

Die Mannschaft von Torpedo Dresden ist 2007 erstmals ostdeutscher Meister geworden. 

Trainiert wird bei den Torpedos dreimal die Woche in der Springerhalle am Freiberger Platz.  Dienstag, Donnerstag und Sonnabend.

Mehr Informationen unter torpedo-dresden.de