Rund 1 500 Stunden arbeitet ein Erwerbstätiger in Sachsen

Das durchschnittliche Arbeitspensum eines Erwerbstätigen in Sachsen lag im Jahr 2008 bei 1 486 Stunden und damit 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Von den rund 1,96 Millionen Erwerbstätigen wurden insgesamt knapp 2 918 Millionen Arbeitsstunden erbracht. Das waren rund 21 Millionen Stunden bzw. 0,7 Prozent mehr als im Jahr 2007. Gleichzeitig stieg die Erwerbstätigenzahl um reichlich 19 000 Personen bzw. 1,0 Prozent. 2008 erhöhte sich ebenfalls die Kalenderarbeitszeit um zwei Werktage. 

Die durchschnittliche Pro-Kopf-Arbeitszeit in Sachsen betrug im Jahr 2008 rund 54 Stunden mehr als die durchschnittliche Arbeitszeit je Erwerbstätigen in Deutschland. In den alten Ländern (ohne Berlin) arbeitete ein Erwerbstätiger mit 1 421 Stunden deutlich weniger als in den neuen Ländern (ohne Berlin) mit 1 487 Stunden.

Hauptursache für die große Spannweite zwischen den Ländern sind die unterschiedlichen tariflichen Arbeitszeiten der Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte, Beamte, Richter, geringfügig Beschäftigte, Soldaten), die individuellen Arbeitszeiten (Voll- oder Teilzeitbeschäftigung) sowie unterschiedliche Wirtschaftsstrukturen. 

Innerhalb der sächsischen Wirtschaft wurde im Jahresdurchschnitt in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich lange gearbeitet. Auch im Jahr 2008 war das Baugewerbe in Sachsen der arbeitszeitintensivste Bereich. Im Gegensatz zum Baugewerbe erbrachte ein Erwerbstätiger in den Dienstleistungsbereichen deutlich weniger Arbeitsstunden im Jahr.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen

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