Rund um den Globus: 74 sächsische Lehrkräfte arbeiten an Schulen im Ausland

Im laufenden Schuljahr arbeiten 74 sächsische Lehrerinnen und Lehrer an Schulen im Ausland.

59 von ihnen – die meisten Gymnasiallehrer – sind als so genannte Auslandsdienstlehrkräfte an deutschen Schulen im Ausland tätig und unterrichten je nach ihrer Fächerkombination. Weitere 15 Lehrkräfte arbeiten als Lehrer für das Fach Deutsch als Fremdsprache an staatlichen Schulen im Ausland, die zum Deutschen Sprachdiplom führen.Die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer für das Fach Deutsch als Fremdsprache unterrichten unter anderem in Polen, Tschechien, Bulgarien, Georgien, Lettland, Russland und Ungarn. Mit ihrer Entsendung unterstützt der Freistaat Sachsen im Rahmen der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesrepublik dieEinführung und Weiterentwicklung des Faches Deutsch als Fremdsprache an staatlichen Schulen und Bildungseinrichtungen in Mittel-, Ost- und Süd-osteuropa, in den Baltischen Staaten und in den Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.Die Auslandsdienstlehrkräfte, deren Sachsen derzeit 59 stellt, werden durch das Bundesverwaltungsamt vermittelt. Der größte Teil von ihnen arbeitet in europäischen Staaten (Belgien, Schweden, Finnland, Norwegen, Niederlande, Irland, Luxemburg, Polen, Tschechien, Slowakische Republik, Italien, Spanien, Bulgarien, Griechenland).Aber auch in weiter entfernten Ländern wie in Ägypten, Afghanistan, USA, Argentinien, Peru, Japan, Mexiko und Chile sind sächsische Lehrerinnen und Lehrer tätig. Ein Einsatz als Auslandsdienstlehrkraft kann bis zu sechs Jahre dauern.