Rund um Zschopau 2014

Motorsportklassiker begeisterte Teilnehmer und Zuschauer am Wochenende

Der Auftakt der Veranstaltung fand bereits am Freitag Abend mit dem Prolog unter Flutlicht im MZ-Altwerk statt. Über 3.500 Zuschauer erlebten mit, wie sich der Franzose Christophe Nambotin im letzten Duell letztlich den Sieg sicherte. Pünktlich ab 8:00 Uhr gingen dann am Samstag 328 Fahrer aus sieben Nationen in elf Klassen an den Start. Dreimal (A-Lizenz) bzw. zweimal (B-Lizenz) war der 68 Kilometer lange Rundkurs zu absolvieren.

Die Zuschauer hatten die Qual der Wahl, welche der interessanten Streckenpunkte sie besuchen wollten. Der Skihang in Zschopau, das Schlammloch in Börnichen, der Weberhang und der Teufelsberg, die Sonderprüfung im Steinbruch Venusberg sowie der neue Test in Witzschdorf/Truschbach gehörten zu den Hauptattraktionen. Ein anspruchsvoller Kurs auf WM-Niveau, der für die A-Lizenz „passt“. Ob man die Fahrer mit B-Lizenz, darunter nicht wenige Senioren, über exakt den gleichen Kurs schicken sollte, darf zumindest kritisch hinterfragt werden. Wenn fast die Hälfte dieser 264 Fahrer ausfällt, sollte man sich über den Charakter der Veranstaltung für die Zukunft schon Gedanken machen.

Zu den hohen Anforderungen für die Profis sollte es Optionen für die vielen Hobbyfahrer mit B-Lizenz geben. Probleme, welche die Gewinner von Rund um Zschopau nicht tangierten. Zu diesen gehörten Edward Hübner (Elsdorf/Lunzenau) und Andreas Beier aus Krumhermersdorf. Die weiteren Sieger können bei www.enduro-zschopau.de nachgelesen werden. Alle Fotos der Veranstaltung finden sich unter http://digitalpilot.de

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