Rundfunkgebühren können verweigert werden – Dresdner Verein plant Boykott!

Die Quote deutschsprachiger Musik in den öffentlich-rechtlichen Sendern ist kläglich. Ein Gebühren-Boykott soll die GEZ zum Umdenken zwingen. (Eine Zuschauernachricht des Vereins Deutsche Sprache e.V., Regionalgruppe Dresden.) +++

Ein altes deutsches Sprichwort besagt: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) stört das jedoch wenig. Das Geld der deutschen Zahler wird gern genommen, gesungen wird dagegen überwiegend in englischer Sprache. Trotz massiver Proteste, die Quote deutschsprachiger Musik zu erhöhen, hat sich bisher nicht viel getan. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Der Verein Deutsche Sprache e.V. verweigert den modernen Feudalherren die Abgabenzahlung und ruft zu einem bundesweiten GEZ-Boykott auf.

Für Donnerstag, den 28. Oktober 2010, hat die Regionalgruppe Dresden des Vereins Deutsche Sprache e.V. einen öffentlichen Vortrag über die Machenschaften der GEZ und die Möglichkeiten der Gebührenverweigerung organisiert.

Der Vortrag beginnt um 20:00 Uhr im Hotel „Bergwirtschaft Wilder Mann“, Großenhainer Straße 243 in 01129 Dresden. (neben den Parkplätzen am Hotel bestehen Parkmöglichkeiten in der Neuländer Straße und in der Kalkreuther Straße, 2 Minuten Fußweg)

Herr Heiner Schäferhoff wird als Mitglied des Bundesvorstandes des Vereins Deutsche Sprache e.V. ein Zahlungsmodell vorstellen, wonach ein Teil der GEZ-Gebühren solange auf ein Treuhandkonto überwiesen und dort verwaltet wird, bis die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands die Musikvielfalt wieder herstellen und auch der deutschen Musik den ihr zukommenden Stellenwert einräumen.

Die Einzelheiten dieses Vorgehens und die Hintergründe des Absterbens der Musikindustrie in Deutschland sind Thema des Abends. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.

Zuschauernachricht von Andreas Fels, Verein Deutsche Sprache e.V., Regionalgruppe Dresden

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