Russlanddeutsche laden ein

Einführung in die gegenwärtige Lichthof-Ausstellung „Volk auf dem Weg“, Auszüge aus Filmen, Buchvorstellungen und ein Kulturprogramm mit Musik-, Gesang- und Tanzgruppen.

Zu einem „Abend der Begegnung“ laden der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. und der Deutsch-Russisches Kulturinstitut e. V. am 18. August, 18 Uhr in den Lichthof des Rathauses ein. Eröffnet wird der Abend von Bürgermeister Detlef Sittel. Festredner ist Dr. Christoph Bergner, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten in Deutschland. Angeboten wird eine Einführung in die gegenwärtige Lichthof-Ausstellung, Auszüge aus Filmen, Buchvorstellungen und ein Kulturprogramm mit Musik-, Gesang- und Tanzgruppen aus Dresden und Weißwasser.

Unter dem Titel „Volk auf dem Weg“ wird noch bis zum 21. August eine Ausstellung zu Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland im Lichthof gezeigt, ergänzt um die „Geschichte der Deutschen in St. Petersburg“.
Die Ausstellung des Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. stellt Schicksale von Russlanddeutschen und ihre Integration in die bundesdeutsche Gesellschaft vor. Themen der Exposition sind die Auswanderung der Deutschen nach Russland in den Jahren 1763 bis 1862, das Leben in den deutschen Siedlungen an der Wolga, in der Ukraine, im Kaukasus, der Leidensweg dieser Volksgruppe und der Zustrom der deutschen Spätaussiedler besonders in den vergangenen 15 Jahren. Informiert wird auch über die damit verbundenen Integrationsprobleme und über die Hilfen seitens der Bundesrepublik für diejenigen, die in der ehemaligen UdSSR bleiben wollen und vieles mehr.

Der zweite Ausstellungsteil stammt vom Deutsch-Russisches Kulturinstitut e. V. und stellt den Beitrag der St. Petersburger Deutschen zur politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt vor.

Geöffnet ist der Lichthof montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Stadt Dresden

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