Ruud Kaiser: „Das war kein leichter Tag!“

Der Zustand der beiden Dynamo Dresden Spieler Yves Dießner und Richard Schöne ist unverändert – beide liegen noch im künstlichen Koma. Trainer Ruud Kaiser ist besorgt, aber trotzdem muss er den Spielbetrieb aufrechterhalten:

„Es ist uns allen sehr schwer gefallen“, gab Trainer Ruud Kaiser am frühen
Abend im Ostragehege zu. „Aber das Leben muss weiter gehen, wir
müssen weiter arbeiten.“ Da war die zweite Trainingseinheit dieses
Mittwochs gerade absolviert, ein internes 90-minütiges Trainingsspiel ohne
die Stammspieler der Profi-Mannschaft und bei strömendem Regen.

Die Entscheidung, dieses trotz der Sorgen um die beim Unfall in der Nacht
verletzten Mitspieler durchzuführen, hatte zwei Gründe: Am Wochenende
warten aufs Drittliga- wie aufs Oberliga-Team Punktspiele, auf die man sich
professionell vorbereiten muss. Zudem hilft die gewohnte Trainingsarbeit
den Kollegen der verunglückten Yves Dießner, Richard Schöne, Maik
Kegel, Jakob Schütze und Philipp Zeiger, sich von den Gedanken an die
Ereignisse abzulenken.

„Das war kein leichter Tag für uns, wir alle sind sehr
emotional, sehr betroffen und geschockt“, machte Ruud Kaiser unmissverständlich
klar. „Wir hoffen, dass die Jungs schnell wieder gesund werden
und uns helfen können!“

Den beiden Probespielern Salvatore Gambino und Jonas Strifler bescheinigte
der Trainer nach insgesamt drei Einheiten mit der SGD, ihre Sache
„sehr gut“ gemacht zu haben. Die Entscheidung über eine Verpflichtung ist
jedoch noch nicht gefallen. Beide reisten am Abend planmäßig wieder aus
Dresden ab.

Quelle: SG Dynamo Dresden

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