Sabine von Schorlemer eröffnet die Leipziger Buchmesse

“Leipzig liest“ heißt es wieder vom 17. bis 20. März auf dem Leipziger Messegelände. Staatsministerin:  “Für den Freistaat Sachsen hat die Buchmesse einen herausragenden kulturpolitischen wie kulturwirtschaftlichen Stellenwert“ +++

Die Kunstministerin fügte hinzu: „Der Bücherfrühling in der Messestadt ist im Kulturkalender der Bundesrepublik fest verankert und bedeutet für Sachsen als Leseland mit seiner kreativen Literaturszene, Autoren und Verlagen sowie seiner Bibliothekslandschaft sehr viel.“ Das Programm der Messe mit der Vorstellung von Neuerscheinungen, dem großen Fest der Bücher ‚Leipzig liest‘ und dem Bildungsprogramm sei Ausdruck der wichtigen Leseförderung und Medienbildung für die Jüngsten und es stehe im Einklang mit der kultur- und bildungspolitischen Arbeit und den Zielen der  Sächsischen Staatsregierung.

Die Buchmesse bietet nach Meinung der Ministerin nicht nur allein, aber auch den sächsischen Verlagen die Möglichkeit sich zu präsentieren, sie dient der Stimulans für die hiesigen Autorinnen und Autoren und nicht zuletzt ist sie Austausch-Arena der geistigen Grundlagen unseres Kontinents. Dabei ist Sachsens kulturelle Mittlerfunktion in Richtung Mittel-, Ost- und Südosteuropa besonders hervorzuheben. „Die Leipziger Buchmesse wird zu einem Forum literarischer Völkerverständigung und künstlerischer Versöhnungsarbeit“, so Sabine von Schorlemer. Auf dieser Buchmesse kommt der Fokus auf Südosteuropa besonders dadurch zum Ausdruck, dass Serbien sich als Schwerpunktland mit 30 Titeln in neuer Übersetzung präsentiert. Unabhängig von Alter und Geschlecht bezeichnen die Serben das Lesen als eines ihrer liebsten Hobbys, als ideale Flucht aus dem Alltag und als Wissensbereicherung.

Im Rahmen der Buchmesse wird seit 1994 als eine der wichtigen Literaturauszeichnungen in Deutschland auch jährlich der Leipziger Buchpreis zur  Europäischen Verständigung gemeinsam von der Stadt Leipzig, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Leipziger Messe GmbH und dem Freistaat Sachsen verliehen. Der diesjährige Preisträger dieser Auszeichnung ist der österreichische Publizist, Schriftsteller und Übersetzer, Dr. Martin Pollack, der seine Auszeichnung im Rahmen des Eröffnungsfestaktes überreicht bekam. Morgen übergibt die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik. Außerdem wird im Rahmen eines Pressegesprächs am Donnerstag der Essayband zur 3. Sächsischen Landesausstellung Görlitz 2011 vorgestellt. Die Messe findet noch bis kommenden Sonntag in allen Hallen des Messegeländes statt.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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