Sachse gehört zu letzten geretteten „Concordia“-Passagieren

Leipzig (dapd-lsc). Ein 38-Jähriger aus Markranstädt bei Leipzig ist einem Medienbericht zufolge unter den Letzten gewesen, die vom havarierten Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ gerettet wurden.

Nachdem ihm und seinem Begleiter ein Platz in einer Rettungsinsel verwehrt worden sei, hätten sie sich zur anderen Seite des überfluteten Schiffes durchgekämpft, erzählte Matthias Hanke der „Leipziger Volkszeitung“ (Dienstagausgabe).

Auf dem Weg seien ihnen zwei ältere Damen aus Offenbach begegnet, hieß es weiter. Die Frauen seien vor seinen Augen in einen gefluteten Aufzugschacht gestürzt. „Ich weiß nicht, ob sie überlebt haben“, sagte Hanke der Zeitung. Zwei 70 und 78 Jahre alte Schwestern aus Offenbach gelten noch als vermisst.

Leicht verletzt konnte Hanke sich schließlich auf ein Boot der Küstenwache retten, wie es weiter hieß. Am Mittwoch wird er zu Gast in der Sendung „Stern TV“ bei RTL sein.

dapd