Sachsen: Energie fürs nächste Jahrzehnt

Mit dem „Energieprogramm Sachsen 2004“ hat die Sächsische Staatsregierung den Kurs ihrer Energiepolitik für die nächsten zehn Jahre abgesteckt.

Wichtige Eckpunkte sind dabei die Stärkung des Wettbewerbs im Energiemarkt und die weitere effiziente Braunkohlenutzung. Sachsen setzt sich für einen ausgewogenen Energiemix mit hohem Anteil an heimischen Energieträgern ein. Das ist Voraussetzung für eine sichere und kalkulierbare Energieversorgung. Der wichtigste heimische Energieträger – auch deutschlandweit – ist die Braunkohle. Rund 85 Prozent des im Freistaat Sachsen erzeugten Stroms wird aus Braunkohle gewonnen. Die Schadstoffemissionen bei der Stromerzeugung aus Braunkohle konnten seit Beginn der 90er Jahre um bis zu 95 Prozent verringert werden. Energieforschung ist – so das Energieprogramm Sachsen – eine wesentliche Aufgabe der staatlichen Zukunftsvorsorge.