Sachsen – Erneut Ausschreitungen bei Roter Stern Leipzig – “Das hat mit Fußball nichts mehr zu tun.“

Beim Bezirksklassespiel am Samstag zwischen dem SV Mügeln und Roter Stern Leipzig e.V. in Mügeln kam es gewaltsamen Übergriffen durch Extremisten. Sächsischer Fußballverband schockiert. +++

„Das hat mit Fußball nichts mehr zu tun.“ Innenminister und Fußballverbandspräsident zu den Ereignissen beim Fußballspiel „SV Mügeln“ gegen „Roter Stern Leipzig“:

Beim gestrigen Bezirksklassespiel zwischen dem SV Mügeln und Roter Stern Leipzig e.V. in Mügeln kam es zu erheblichen Störungen und Gewaltanwendung. Schon vor Beginn des Spieles wurde deutlich, dass es vielen der sogenannten Fans nicht um den Fußball ging, sondern um gewaltsame Auseinandersetzung. So kam es zu verschiedenen Übergriffen.

Nach einer Unterbrechung wurde das Spiel in der 80. Spielminute durch den Schiedsrichter abgepfiffen. Der Grund waren rassistische Gesänge aus dem Bereich der Mügelner Fans. Innenminister Markus Ulbig: „Das hat mit Fußball nichts mehr zu tun. Die verbalen und gewaltsamen Auseinandersetzungen rund um das Spiel zeigen, dass der Fußball von rechten und linken gewaltbereiten Extremisten benutzt wird.

Wir werden gemeinsam mit dem sächsischen Fußballverband weiterhin konsequent gegen diese Entwicklungen vorgehen. Die Ereignisse in Mügeln haben gezeigt, dass wir zusammen mit den Vereinen auch über neue Maßnahmen zu mehr Sicherheit bei Risikospielen reden müssen.“Klaus Reichenbach, Präsident des sächsischen Fußballverbandes: „Das sind Kräfte, für die der Fußball nur als Bühne dient.

Hier müssen alle relevanten gesellschaftlichen Kräfte zusammenstehen und solchen Entwicklungen klar die Stirn bieten. Von den Vereinen erwarte ich eine klare Distanzierung von jeder Art Gewalt und Hassparolen.“

Quelle: Sächsisches Staatsministerium des Innern

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar