Sachsen erobern Berlin

Ab Freitag erobern die Sachsen wieder Berlin. Auf dem Messegelände unter dem Funkturm öffnet die 72. Internationale Grüne Woche.

Der Freistaat ist dabei auch in diesem Jahr wieder mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. An dem gibt es aber nicht nur kulinarische Leckerbissen, wie Gunnar Baumann weiß. 

Qualität für alle Sinne, unter diesem Motto wird sich Sachsen ab Freitag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentieren.
Bereits zum 17. Mal ist der Freistaat vertreten, in diesem Jahr mit 21 Ausstellern.
Das Agrar-Marketing-Sachsen will zusammen mit dem sächsischen Tourismusverband zeigen, was Sachsen zu bieten hat, zeigt kulinarische als auch touristische Höhepunkte. Die Besucher sollen in jeder Hinsicht Appetit auf Sachsen bekommen. 

Die Ernährungswirtschaft in Sachsen repräsentieren gut 25.000 Menschen, die in den mehr als 300 Betrieben beschäftigt sind. Umsatzspitzenreiter im Freistaat, mit mehr als einem Drittel, ist und bleibt die Milchwirtschaft, gefolgt von den sächsischen Brauereien. Doch auch das Fleischer- und Bäckerhandwerk trägt einen erheblichen Anteil bei.

Zwar warnt die Agrargemeinschaft im Hinblick auf die osteuropäischen Nachbarn vor einem Ungleichgewicht beim Preis-Leistungsverhältnis, vertraut aber vielleicht gerade deswegen auf die Qualität einheimischer Produkte. Zudem haben die sich, seit der Wiedervereinigung, ihren Platz in den Aufkaufswagen der Sachsen zurückerobert. 

Den Freistaat kennen lernen, dieses nicht ganz ungewöhnliche Vorhaben, soll in Verbindung mit dem Tourismus noch besser funktionieren.
Dresden mit seinen Attraktionen wie der Frauenkirche ist dabei einer der wichtigsten Faktoren und Magneten. Bis jetzt verzeichnet die Landeshauptstadt für das laufende Jahr bereist einen Vorbuchungsstand von 41 Prozent.

Vertreten sind in Berlin alle sächsischen Touristenregionen. Sachsen genießen, egal ob vor Ort bei einem Besuch oder in Form von sächsischen Ernährungsprodukten.
Die Internationale Grüne Woche in Berlin bietet dafür eine der wichtigsten Plattformen, zeigen was man hat und kann, der Freistaat Sachsen nutzt das hier weit über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich.

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