Sachsen fördert Frauen in Führungspositionen

Sachsen fördert bis 2013 Vorhaben zur Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen mit 3,9 Millonen Euro.

Die berufsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahmen richten sich insbesondere an fachlich qualifizierte Frauen, die für die Übernahme einer Leitungsposition vorgesehen oder seit maximal einem Jahr in einer Leitungsposition tätig sind und ihr Führungsverhalten optimieren wollen. Zu den Maßnahmen zählen z.B. Lehrgänge zur Mitarbeiterführung, Führungseigenschaften sowie Zeit- und Wissensmanagement.

Die Förderung erfolgt mit EU- und Landesmitteln. Die ESF-Förderung orientiert sich im Freistaat Sachsen am Bedarf und an den Bedürfnissen der Menschen zur Teilhabe am Erwerbsleben. In diesem Kontext ist die Arbeitsmarktpolitik auch sozialpolitisch ausgerichtet, indem sie Zielgruppen fördert, die sonst nur wenige Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Die soziale Eingliederung von benachteiligten Personen bildet daher einen wichtigen Schwerpunkt in der ESF-Förderung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales.
Darüber hinaus kommt der Gleichstellungspolitik insgesamt angesichts der Wirtschaftskrise eine große Bedeutung zu. Im internationalen Konkurrenzkampf kann auch die sächsische Wirtschaft nur bestehen, wenn die Qualifikationspotentiale aller Menschen genutzt werden. Hier sind qualifizierte Frauen ebenso gefordert wie Männer. Dafür bedarf es u.a. der Verbesserung der Chancen von Frauen, in Leitungspositionen aufzusteigen, unabhängig davon, in welchem Beruf sie tätig sind. Dies hat zuletzt die 19. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen, -minister, -senatorinnen und -senatoren von Bund und Ländern anlässlich ihrer Hauptkonferenz im Juni diesen Jahres bestätigt.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales

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