Sachsen hat bei Feinstaubmessung die Nase vorn

Sachsen hat modernste Technologie zur Feinstaubmessung in ganz Europa Umweltminister Kupfer: „Sachsen übernimmt Vorreiterrolle beim Erfassen kleinster Teilchen“

Bei der Messung von Feinstaub in der Luft gehört Sachsen zu den innovativsten Regionen in ganz Europa. Vor allem bei der Ermittlung von Schwebstaubteilchen kleiner als ein Mikrometer, hat der Freistaat technologisch die Nase vorn.

Zwar schreibt die EU derzeit nur die Erfassung von Partikeln kleiner als 10 Mikrometer vor, doch spätestens ab 2015 sollen zusätzlich Partikel mit einem Durchmesser kleiner als 2,5 Mikrometer erfasst werden.

Grund: Eine gesundheitliche Gefährdung geht vor allem von den sehr kleinen Partikeln aus, wie die aus der Emission von Dieselfahrzeugen zum Beispiel. „Je kleiner das Staubteilchen ist, umso weiter kann es in den menschlichen Organismus eindringen.

Es ist daher sehr wichtig, auch die ganz kleinen Schwebteilchen in der Luft zu quantifizieren“, sagte Umweltminister Frank Kupfer. „In Sachsen haben wir bereits heute die Technik dafür.

In Sachsen werden derzeit an 30 Messstationen die Immissionsbelastungen der Luft ermittelt. Neben der Belastung mit Feinstaub wird auch der Anteil von Ozon, Stickoxiden, Benzol und Schwefeldioxid gemessen.

So sind in Leipzig vier und in Dresden sowie Chemnitz jeweils drei Messstationen eingerichtet. Die Daten sind tagesaktuell im Internet unter www.smul.sachsen.de nachzulesen.

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