Sachsen hat modernste Pflegelandschaft

Staatsministerin Christine Clauß hat am Samstag den 13. Sächsischen Seniorentag in Kamenz eröffnet.

In ihrer Rede machte sie deutlich, welchen hohen Stellenwert die sächsische Seniorenpolitik hat. „Mein Anliegen ist es, dass diejenigen, die besonderen gesellschaftlichen und rechtlichen Schutz brauchen, diesen auch bekommen. Dies gilt ganz besonders für die älteren Menschen, die Hochbetagten und Pflegebedürftigen, die in unseren Heimen oder durch Pflegedienste betreut werden. Daher wird das neue sächsische Heimgesetz ein besonderes Augenmerk auf den Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner legen. Wir brauchen so viel Schutz wie nötig und so viel Freiheit wie möglich – das ist die Devise unseres Heimgesetzes“, sagte Christine Clauß.

Sie wies darauf hin, dass Sachsen eine der modernsten Pflegelandschaften in der Bundesrepublik aufzuweisen habe, in die bisher mehr als eine Milliarde Euro investiert wurden und die sehr gute Benotungen im aktuellen Pflege TüV erhalten habe. Staatsministerin Clauß dankte denen, die diese vorzügliche Benotung ermöglicht haben, nämlich den Pflegerinnen und Pflegern, die dort eine engagierte und qualitätvolle Arbeit leisten.

Der 13. Sächsische Seniorentag in Kamenz steht unter dem Motto „Alt und Jung – wir brauchen einander“. Im Mittelpunkt stehen der Erfahrungsaustausch, die fachliche Arbeit mit der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten, Diskussionen zu seniorenspezifischen bzw. seniorenpolitischen Themen sowie die Vernetzung – und insbesondere auch die Begegnung zwischen den Generationen.