„Sachsen hilft sich selbst“ rettet Vereine aus der Spendenkrise

Sachsen - Unter dem Namen "Sachsen hilft sich selbst" haben die Dresdner IT-Spezialisten Torsten Stein, Tim Bärisch und Jens Aßmann eine Spendenplattform für gemeinnützige Vereine ins Leben gerufen, durch die bedürftige Vereine und spendenfreudige Unternehmen zusammen finden. Der Grund: Viele Vereine brauchen aufgrund der Corona-Krise selbst Hilfe, denn die Spendengelder gehen zurück, obwohl sie dringend benötigt werden.

Die ersten Spenden wurden am 07. Mai durch das Team rund um Jens Aßmann an den Dresdner "Sonnenstrahl e.V." übergeben. Der Verein kümmert sich um Kinder und Jugendliche mit Krebs sowie ihre Familien. Um trotz der aktuellen Situation für die betroffenen Familien da zu sein, musste sich der Verein eine neues Konzept überlegen. Gruppenangebote sind bereits seit einigen Wochen nicht mehr möglich, ebenso Ausflüge mit den Kindern. Deshalb bietet der Sonnenstrahl e.V. nun Einzelbetreuung für Familien oder Kinder an, wie beispielsweise Yoga, Eltern-Coaching oder Kunsttherapie. Einzelstunden bedeuten aber auch mehr Aufwand, daher ist der Verein für die Initiative von "Sachsen hilft sich selbst" und jede Spende sehr dankbar. 

Der Sonnenstrahl e.V. ist nur einer der vielen Organisationen, denen mit der Spendenaktion geholfen werden sollen. Die Spenden gehen an karitative Einrichtungen, an Obdachlosenhilfen, an Tierhilfsvereine, an Kinder- und Jugendhilfen, usw. Über die Plattform www.sachsenhilftsichselbst.de können sich Unternehmen unkompliziert mit einer Spende für solche Hilfsprojekte engagieren. Aber auch Privatpersonen können die Vereine finanziell unterstützen. "Dabei spielt die Höhe der Spende keine Rolle", erklärt Jens Aßmann. Gleichzeitig können sich bedürftige Vereine melden, die Unterstützung suchen.