Sachsen-Monitor vorgestellt

Dresden - Am Dienstag wurde der dritte "Sachsen-Monitor" vorgestellt. Er enthält die Ergebnisse einer repräsentativen, von der Sächsischen Staatskanzlei in Auftrag gegebenen Umfrage sowie eine Stellungnahme durch den eigens gebildeten Beirat Sachsen-Monitor.

Es wurden unter anderem der Blick auf die wirtschaftlichen und persönlichen Lebensumstände, die Haltung zur Demokratie, extremistischen Einstellungen und Ressentiments, das Gerechtigkeitsempfinden oder die Bedeutung von Heimat erfasst.

"Grundsätzlich fällt auch dieses Jahr die positive und optimistisch beurteilte Entwicklung im persönlichem wie auch im gesamtwirtschaftlichen Bereich auf. Zudem sind die Menschen zu weiten Teilen zufrieden mit dem Geleisteten, dem persönlichen Umfeld und den Lebensbedingungen", betont Sachsens Staatskanzleichef Oliver Schenk. Die grundlegende Zustimmung zur Politik sei hoch. Außerdem zeige sich ein großes Interesse an Politik.

Zugleich verwies Schenk auf die weiterhin hohen Ausprägungen von Vorurteilen und Abneigungen gegenüber anderen Personengruppen: "Die entsprechenden Ergebnisse gehören nach wie vor zur Schattenseite des Sachsen-Monitors. Das gilt vor allem für Rassismus, eine ablehnende Haltung gegenüber Muslimen oder Sinti und Roma und für den Antisemitismus."

Nach wie vor sorgen sich viele Menschen darum, dass die Gegensätze zwischen Arm und Reich zunehmen (83 Prozent). 78 Prozent der Befragten teilen die Angst, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt verloren geht. Im Gegensatz dazu sind die Sorgen um den Arbeitsplatzverlust und einem möglichen Terroranschlag gesunken. 

Wer sich für die genauen Umfrageergebnisse und deren Erhebung interessiert, kann diese auf www.staatsregierung.sachsen.de nachlesen.

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