Sachsen punktet mit seiner Industrie

Wie das Statistische Landesamt heute meldete, lag der Umsatz der Industriebetriebe im November 2010 nominal wieder auf Vorkrisenniveau. Automobil- und Maschinenbau sind Wachstumstreiber. +++

Die Konjunkturdaten der letzten Monate zeichnen ein klares und erfreuliches Bild“, resümiert Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). „Sachsen lässt die Krise im Eiltempo hinter sich und punktet vor allem mit seiner Industrie“, so Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP).  „Nach dem sehr erfolgreichen vergangenen Jahr mit unerwartet kräftigem Wachstum wird sich 2011 dieses Wachstum etwas abgeschwächt fortsetzen. Die Unternehmen bleiben optimistisch und wollen auch in diesem Jahr neue Mitarbeiter einstellen und die Belegschaften erweitern. Das sind gute Aussichten für den Freistaat.“

Hintergrund
• Die sächsische Industrie erwirtschaftete im November 2010 mit einem Umsatz von 4,4 Mrd. € das beste Ergebnis seit September 2008. Von Januar bis November 2010 lag der Umsatz um 10,6  % höher als im Vergleichszeitraum 2009.
• Das Wachstum in Sachsen erreichte der ifo-Konjunkturprognose zu Folge 2010 einen Wert von 3 Prozent und liegt damit über dem ostdeutschen Durchschnitt von 2,8 Prozent. Für das laufende Jahr wird für Sachsen erneut ein im ostdeutschen Vergleich überdurchschnittliches Wachstum erwartet. Das Wachstum wurde 2010 maßgeblich getragen vom Verarbeitenden Gewerbe (+12,2 %). Die Industrie hat sich auch im gesamtdeutschen Vergleich sehr positiv entwickelt (Produzierendes Gewerbe ohne Bau: +10,3 %, Statistisches Bundesamt).
• Auch das ifo-Beschäftigungsbarometer steigt kräftig und erreicht im Dezember den besten Wert seit Erhebungsbeginn.
• Die Entwicklung am Arbeitsmarkt spiegelt den Aufschwung: Die Zahl der Erwerbstätigen hat 2010 um 14.000 Personen (0,7 Prozent) zugelegt und damit sogar etwas stärker als im gesamtdeutschen Vergleich (0,5 Prozent).

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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