Sachsen sind die glücklichsten Menschen in Ostdeutschland

Dresden/Berlin (dapd-lsc). Die Menschen in Sachsen sind einer Studie zufolge glücklicher als im übrigen Gebiet Ostdeutschlands.

Im bundesweiten Vergleich belegt der Freistaat mit einem Zufriedenheitswert von 6,79 aber nur den 13. Platz unter 19 untersuchten Regionen, wie aus dem am Dienstag in Berlin vorgestellten Glücksatlas 2011 der Deutschen Post hervorgeht. Sachsen sei aber auf dem besten Weg, zum Westen aufzuschließen, hieß es.

Glücksbringer im Freistaat sind laut Studie eine relativ hohe Arbeitszufriedenheit und eine geringe Ungleichheit. In keiner anderen untersuchten Region sei die Ungleichheit beim Einkommen geringer als in Sachsen, hieß es. Wegen eines überdurchschnittlichen Beschäftigungszuwachses und eines ausgeprägten kulturellen Interesses hätten die Sachsen bei der Lebenszufriedenheit stark zugelegt.

Gehemmt werde das Glück der Sachsen allerdings durch eine geringe Zufriedenheit mit dem Einkommen und eine geringe kulturelle Teilhabe. Auch eine schwache Wirtschaftsleistung im Freistaat spiele eine Rolle. Glückshemmend wirke zudem, dass die Arbeitslosigkeit in Sachsen höher sei als im Bundesdurchschnitt.

Im bundesweiten Vergleich kommt Hamburg auf den ersten Platz der glücklichsten Regionen, Schlusslicht ist Thüringen. Die Studie ergab auch, dass bei der Lebenszufriedenheit der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland noch nie so gering war wie im Moment. Insgesamt seien die Deutschen mit einem durchschnittlichen Zufriedenheitswert von 7,0 so glücklich wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Der Glücksatlas wurde vom Institut für Demoskopie Allensbach und einem Freiburger Wissenschaftler im Auftrag der Deutschen Post erstellt. Es wurde untersucht, wie etwa Einkommen, Beruf, Familie und Gesundheit die Lebenszufriedenheit beeinflussen.

dapd

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar