Sachsen sind im Durchschnitt 46 Jahre alt

Die Bevölkerung im Freistaat Sachsen war Ende 2009 im Durchschnitt 45,9 Jahre alt.

Damit ist laut dem Statistischen Landesamt das Durchschnittsalter seit 1990 um 6,5 Jahre gestiegen.

Das Durchschnittsalter der Frauen lag mit 47,9 Jahren um 4 Jahre über dem der Männer mit 43,9 Jahren. Ursache sind u. a. die kriegsbedingt erheblich höhere Zahl von Frauen im hohen Lebensalter sowie die höhere Lebenserwartung bei Frauen.

Es gibt deutliche regionale Unterschiede: Die Bevölkerung des Direktionsbezirkes Leipzig ist mit 45,0 Jahren jünger als die der Direktionsbezirke Dresden (45,5 Jahre) und Chemnitz (47,1 Jahre).

Dies setzt sich bei Betrachtung der Kreisfreien Städte und Landkreise fort. Bei den Kreisfreien Städten schwankt das Durchschnittsalter von 43,1 Jahren in Dresden bis 47,2 Jahre in Chemnitz. Bei den Landkreisen weist der Landkreis Nordsachsen mit 45,8 Jahren die jüngste Bevölkerung auf, am ältesten ist die Bevölkerung im Vogtlandkreis mit 47,6 Jahren.

Bei den Gemeinden des Freistaates zeigen sich noch größere Unterschiede: Nur eine Gemeinde weist ein Durchschnittsalter von weniger als 40 Jahren auf. Die Gemeinde Ralbitz-Rosenthal im Landkreis Bautzen hat mit nur 39,7 Jahren die demografisch jüngste Bevölkerung in ganz Sachsen. Die demo­grafisch älteste Bevölkerung hatten die beiden vogtländischen Gemeinden Bad Brambach (51,0 Jahre) und Klingenthal, Stadt (50,4 Jahre) sowie Ebersbach/Sa., Stadt im Landkreis Görlitz mit 50,2 Jahren.

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