Sachsen soll Popbüro bekommen

Dresden – Die Sächsische Musikszene wollte sich beim Music Match Festival am vergangenen Wochenende Gehör für ihre Probleme verschaffen. In 50 Panels haben über 120 Musikschaffende diskutiert. Einen Erfolg können die Diskussionsrunden definitiv vermelden: Beim Vorhaben eine Musikzentrale für Sachsen zu gründen wollen Parteien aller Couleur Musikschaffende unterstützen.

Vier Tage, drei Clubs, eine Konferenz aber auch ein Festival in der Scheune, Groovestation und Ostpol. Lokale und internationale Bands haben dabei für ausgelassene Stimmung bei den Konzerten gesorgt. Insbesondere für die Dresdner Band „Trains on Fire“ wird das Music Match Festival wohl lange unvergessen bleiben: Diese feierte am Samstag in der Groovestation große RecordRelease Party für das erste Album.

Informativ und motivierend seien die Panels für junge Bands überdies, so berichten viele Künstler im Nachgang. Viele Tipps gab es für diese von erfahreneren Künstlern. Dran bleiben, so raten diese: Erst nach 7 bis 10 Jahren sei eine Nachwuchsband auf dem internationalen Parkett angekommen.
Die dritte Auflage von Music Match im April nächsten Jahres rückt die Musiker in den Fokus. Bis da hin können sich Dresdner Musiker bei lokalen Festivals beweisen. Nächster Höhepunkt für Gitarristen wird wohl das „Thanks Jimi Festival“ zu Ehren Jimi Hendrix sein. Dafür werden aktuell noch Musiker gesucht.