Sachsen: teuer – teurer – am teuersten!

Der Februar ging für die sächsischen Verbraucher mit erheblichen Preissteigerungen einher. Mehr unter www.dresden-fernsehen.de +++

Im Vergleich zu Januar erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 0,7 Prozent, eine Größenordnung, die i. d. R. eher saisontypisch für das Jahresende ist.

Aktuell lag der Index bei 113,6 (Basis 2005 = 100) und damit 2,4 Prozent über dem Vorjahr.
Markant in diesem Monat waren vor allem die Teuerungen bei Mineralölerzeugnissen, wie »Superbenzin« (2,6 Prozent, Vorjahr: 8,9 Prozent), »Diesel« (1,8 Prozent, Vorjahr: 7,8 Prozent) und »Heizöl« (3,9 Prozent, Vorjahr: 17,3 Prozent).

Die Winterferien in Sachsen wirkten sich in den Teilindizes »Pauschalreisen« (9,4 Prozent, Vorjahr: 4,5 Prozent), »Miete für Ferienwohnungen« (9,3 Prozent, Vorjahr: 5,8 Prozent), »Hotelübernachtung« (-0,2 Prozent, Vorjahr: 1,5 Prozent) sowie bei der »Personenbeförderung im Luftverkehr« (0,2 Prozent, Vorjahr: 11,1 Prozent) aus.

Der Gang in den Supermarkt belastete die Haushaltskasse ebenso erheblich mehr als im Januar (1,1 Prozent) bzw. vor einem Jahr (3,3 Prozent). Egal ob »Gemüse« (9,8 Prozent, Vorjahr: -1,8 Prozent), »Brot und Getreideerzeugnisse« (0,8 Prozent, Vorjahr: 3,8 Prozent), »Fisch und Fischwaren« (0,8 Prozent, Vorjahr: 6,5 Prozent), »Speisefette und -öle« (0,8 Prozent, Vorjahr: 10,2 Prozent) oder »alkoholfreie Getränke« (0,6 Prozent, Vorjahr: 8,0 Prozent) alles stieg im Preis.

Lediglich für »Obst« (-3,5 Prozent, Vorjahr: -5,7 Prozent) zahlte man deutlich weniger. Der beginnende Wechsel auf die neuen Kollektionen zeigte sich bereits bei »Bekleidung« (1,4 Prozent, Vorjahr: 5,5 Prozent), »Heimtextilien« (0,8 Prozent, Vorjahr: 4,4 Prozent) und »Möbeln« (0,5 Prozent, Vorjahr: 0,8 Prozent) noch nicht jedoch bei »Schuhen« (-1,0 Prozent, Vorjahr: 5,4 Prozent) und »Teppichen« (-1,1 Prozent, Vorjahr: 1,3 Prozent).

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