Sachsen übergibt Fördermittelbescheid an LVB

Die Gelder sind für das Bauprojekt KARLI und die Anschaffung neuer Straßenbahnen gedacht. Die Fördermittel sollen die Vollständigkeit der Modernisierungsarbeiten sicherstellen. +++

Am Dienstagmorgen überreichte Sven Morlok im Auftrag der Sächsischen Staatsregierung die Zusage zur Finanzierung des Verkehrsbauprojektes KARLI sowie eine Bewilligung der Fördermittel für die Anschaffung neuer Straßenbahnen.

Der Freistaat Sachsen übernimmt hierbei etwa 75 Prozent der rund 7,6 Millionen Euro Modernisierungskosten.

Um den Beginn des Austausches der alten Straßenbahnen zu ermöglichen, sicherte der Freistaat Sachsen dem LVB nun die Förderung der Erstanschaffung von fünf neuen Fahrzeugen zu.

Durch gründliche Abstimmung der Projektpartner konnte auch noch weitere Unterstützung für die Finanzierung der restlichen 36 Straßenbahnen durch den Freistaat zugesichert werden.

Wie die Fahrzeuge dann aussehen sollen und was sie genau kosten, wird sich im Laufe der Verhandlungen zum Kauf der Straßenbahnen noch zeigen.

Im Verlauf der Einigungsgespräche zu diesem Großprojektes hatten für den Freistaat ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Eigenleistungen und Fördermitteln, sowie eine realistische Zeitplanung eine hohe Priorität.

Schon im Jahr 2013 hatte die Stadt Leipzig rund 3,2 millionen Euro zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur erhalten. Die nun bewilligten Fördermittel sollen somit die Vollständigkeit der Modernisierungsarbeiten sicherstellen.