Sachsen verdienten 2015 mehr Geld

Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachsen verdienten 2015 einschließlich aller Sonderzahlungen im Durchschnitt 37 192 Euro. Das sind 5,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, die bezahlte Wochenarbeitszeit (39,5 Stunden) ist dabei gleich geblieben.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die Bruttomonatsverdienste -ohne Sonderzahlungen- bei durchschnittlich 2 899 Euro, das ist ein Plus von 5,2 Prozent (Deutschland: 3 612 Euro; +2,4 Prozent).

Vollzeitbeschäftigte Frauen verdienten 2015 durchschnittlich 35 221 Euro und erzielten somit 92,2 Prozent des Verdienstes der männlichen Kollegen mit  38 210 Euro. 2014 lag der entsprechende Anteil bei 91,2 Prozent.

Im Produzierenden Gewerbe erhielten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer-innen und Arbeitnehmer 2015 durchschnittlich 35 996 Euro, das waren 6,3 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum (33 869 Euro). Die Zahl der bezahlten Wochenstunden blieb unverändert bei 39,3 Stunden.

Der Jahresdurchschnittsverdienst im Dienstleistungsbereich stieg um 4,9 Prozent auf 37 995 Euro brutto. Die bezahlte Wochenarbeitszeit der

Vollzeitbeschäftigten (39,6 Stunden) fiel geringfügig unter das Vorjahres-niveau (39,7 Stunden).

Die niedrigsten Jahresverdienste Vollzeitbeschäftigter wurden in den Bereichen „Erbringung von sonstigen überwiegend persönlichen Dienst-leistungen“ (22 230 Euro), Gastgewerbe (22 829 Euro), „Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften“ (23 432 €), „Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln“ (24 519 Euro) und „Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen“ (24 525 Euro) gezahlt. In den Bereichen „Energieversorgung“ und „Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“, „Forschung und Entwicklung“ sowie „Erziehung und Unterricht“ lagen sie über 51 000 Euro.

Quelle: Statistisches Landesamt

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