Sachsen: Verschärfte Zugangsbedingungen fürs Gymnasium

Ab dem Schuljahr 2010/11 müssen Schüler der 4. Klasse für die Gymnasialempfehlung einen Notendurchschnitt von 2,0 vorweisen. Bisher reichte 2,5. Kultusminister Wöller will Schülern damit demotivierende Schulwechsel ersparen. +++

Medienberichten zu Folge zählen künftig nicht nur Deutsch und Mathe, sondern auch Sachkunde. Eine Vier darf man sich in keinem der Fächer leisten. Ab 2011/12 soll es in der 6. Klasse eine weitere Bildungsempfehlung für Real-oder Hauptschulzweig oder fürs Gymnasium geben. Für Letzteres is in allen Fächern ein Schnitt von 2,0 nötig.

In Deutsch, Mathe und Englisch ist außerdem keine Vier erlaubt. SPD, Linke und Grüne kritisieren diese verschärften Zugangsbedinguen. Die FDP signalisierte Zustimmung, bemängelt jedoch die Notwendigkeit des 2,0 Durchschnitts in allen Fächern. So könne beispielsweise eine schlechte Sportleistung den Wechsel aufs Gymnasium verhindern.

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