Sachsen will Querdenken-Bewegung genauer beobachten

Sachsen- Der sächsische Landtag will in Zukunft die Querdenken-Bewegung genauer in den Blick nehmen.
Das war das Ergebnis der Sondersitzung des sächsischen Innenausschusses am Donnerstag. Grund dafür ist die aus dem Ruder gelaufene Querdenken-Demonstration am vergangenen Samstag in Dresden, bei der 12 Polizisten verletzt wurden. Der Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar geht davon aus, dass der sächsische Landtag Ziel der Demonstranten war. Auch in Zukunft solle man sich dieser Gefahr bei den Demonstrationen bewusst sein. Abgeordnete der CDU, Linken, Grünen und SPD stimmten Kretzschmar zu. Die AFD sieht zwischen den Querdenken-Demonstrationen und einer Gefahr für den sächsischen Landtag keinen Zusammenhang.