Sachsen zahlen zu viel für Strom

Verbraucherschützer kündigen einen Aktionstag an

Leipzig (dapd-lsc). Die Sachsen zahlen nach Einschätzung der Verbraucherzentrale zu viel für Strom. Ein Großteil der sächsischen Haushalte beziehe Elektroenergie noch in der sogenannten Grundversorgung, dem teuersten Preismodell, erklärten die Verbraucherschützer am Montag. Anhand ihrer letzten Stromrechnung sollten die Verbraucher prüfen, welches Preismodell sie haben, riet der Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen, Roland Pause. Die Grundversorgung ermögliche beim Wechsel des Stromversorgers die größten Einsparungen.

Um die Sachsen über Möglichkeiten zum Wechsel des Stromanbieters zu informieren, veranstaltet die Verbraucherzentrale am Donnerstag in ausgewählten Städten des Freistaats einen Aktionstag. An diesem Tag werden die Verbraucher in den Beratungsstellen in Aue, Auerbach, Chemnitz, Dresden, Leipzig, Plauen, Torgau und Zwickau während der Öffnungszeiten kostenlos zu diesem Thema beraten. „Mit dieser Aktion möchte die Verbraucherzentrale Sachsen ein Zeichen setzen, um sächsischen Haushalten zu helfen, ihre steigenden Energiekosten zu senken“, hieß es. Zugleich solle auch denen, die noch keinen Anbieterwechsel vorsehen, der Blick geschärft werden, zumindest beim jetzigen Versorger über einen Wechsel in ein günstigeres Preismodell nachzudenken.

ddp

Bundesweite Gasanbieter im Vergleich zu sächsischen lokalen Versorgern:

Gaspreisvergleich_Sept_2010 (71.8 KB)

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