Sachsenderby gegen Vize-Pokalsieger

Am Montag, den 16. März empfangen die Fighting Kangaroos vom Chemnitzer PSV den Dresdner SC zum Sachsenderby in der Richard-Hartmann-Halle.

Der Dresdner SC belegt mit 30:6 Punkten aktuell den zweiten Tabellenplatz hinter den Roten Raben aus Vilsbiburg. Dahinter lauert der Schweriner SC. Das Spitzentrio der 1. Volleyball Bundesliga trennt nur das Satzverhältnis voneinander. Diese drei Mannschaften werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die Meisterschaft unter sich ausspielen.

Nach dem Weggang von Corina Ssuschke und Heike Beier nach Italien kamen Tesha Harry (Wiesbaden) und Saskia Hippe (Köpenick) zum Verein. Der Dresdner SC ist zweifacher Deutscher Meister (1999, 2007) und DVV-Pokalsieger (1999, 2002) und belegte letzte Saison den zweiten Platz hinter Vilsbiburg. Das Hinspiel in Dresden verloren die „Kängurus“ nach 93 Spielminuten mit 1:3 (15:25, 26:28, 25:18, 21:25). Damals überzeugten Bertolacci & Co. durch ihre kämpferische Einstellung und ließen die 2.300 Zuschauer in der Margon Arena ab dem zweiten Satz staunen. „Wir haben unserem Namen alle Ehre gemacht und sind mit dem Satzgewinn sehr zufrieden“, meinte Kangaroo-Trainer Mirko Pansa.

Während die Fighting Kangaroos Chemnitz nach der knappen 2:3-Niederlage in Köpenick ein spielfreies Wochenende genießen konnten, musste der Dresdner SC im DVV-Pokalfinale gegen die Roten Raben Vilsbiburg ran. In Halle/Westfalen verlor die Mannschaft von DSC-Trainer Arnd Ludwig mit 2:3. „Es hat mich schon noch gewurmt, dass wir es wieder vergeigt haben. Das wird dauern, bis wir das richtig verdaut haben“, erzählte DSC-Angreiferin Stephanie Kestner in einer Dresdner Zeitung.

Die „Kängurus“ befinden sich trotz der Niederlagen gegen Hamburg, Schwerin und zuletzt Köpenick, in guter Form und werden weiter um den Klassenerhalt kämpfen. Die Lage hat sich etwas verbessert, schließlich konnte sich die Mannschaft von Kangaroo-Trainer Mirko Pansa auf den so wichtigen 13 Platz verbessern und die rote Laterne nach Aachen schicken. Der Kampf um den Klassenerhalt geht weiter.

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