Sachsenderby im Abstiegskampf der zweiten Volleyball-Bundesliga

Lok Engelsdorf empfing am Wochenende den CPSV Chemnitz. Beide Teams stecken im Tabellenkeller fest. Die Leipzigerinnen gewannen das Derby 3:1 nach Sätzen und schöpfen nun wieder Hoffnung im Abstiegskampf. +++

Die Volleyballerinnen des SV Lok Engelsdorf hatten am Wochenende den CPSV Chemnitz zu Gast. Beide Teams stecken derzeit am Tabellenende der zweiten Liga fest und sind auf jeden Punkt angewiesen. Die Leipziger Hausherrinnen – die den Vorletzten Tabellenplatz belegen – konnten ihrer Favoritenrolle anfangs gerecht werden und gewannen den ersten Satz klar mit 25:18. Im zweiten Durchgang lief es allerdings nicht mehr so rund. Unter anderem weil sich die Chemnitzerin Anne Jüttner schwer am Knie verletzte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Trotzdem schafften es ihre Mitspielerinnen den zweiten Satz mit 24:26 zu gewinnen. Danach kam Lok Engelsdorf aber wieder in Fahrt. Der dritte Durchgang endete 25:16, der entscheidende letzte Satz ging mit 25:17 nach Leipzig.

An der Tabellensituation hat sich allerdings nichts geändert. Der CPSV Chemnitz bleibt mit 13 Punkten abgeschlagenes Schlusslicht. Lok Engelsdorf ist Vorletzter mit drei Punkten Abstand zum Nichtabstiegsplatz. Am Samstag müssen die Engelsdorferinnen nach Grimma. Die Chemnitzerinnen empfangen Straubing.