Sachsenforst zieht Bilanz nach Schneeschäden

Anfang Dezember brachen Bäume nach den starken Schneefällen unter der großen Last. Insbesondere Wälder im Vogtland, im Erzgebirge und in der Sächsischen Schweiz waren betroffen. +++

Viele Menschen lieben den Winter. Der Schnee bedeckt die Landschaft mit seiner intensiven weißen Farbe. In Verbindung mit Sonne und blauem Himmel, einfach zauberhaft. Aber es geht auch anders. Gesperrte Straßen und Wälder- so begann der Dezember 2012.

Eine ungewöhnliche Wetterlage führte dazu, dass in den Wäldern die Bäume reihenweise unter der Schneelast  umknickten. So blieben manche Straßen über Tage unpassierbar. Das Aufräumen der Schäden gestaltete sich als äußerst kompliziert. Die Bäume standen unter enormer Spannung und so wurden vorerst nur die notwendigsten Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Anfang Januar wurden dann die Schäden ermittelt. 

Jetzt müssen die Schneebruchschäden beseitigt werden. Hier kommt modernste Technik zum Einsatz. Für den Staatsbetrieb Sachsenforst kann man den Schaden noch nicht genau ermitteln denn das jetzt in der Aufbereitung befindliche Holz wird mit in die Jahresplanung eingerechnet. Schneebruch ist eigentlich nichts Besonderes. Immer wieder muss damit gerechnet werden.

Trotzdem sollte man in den betroffenen Waldgebieten Vorsicht walten lassen, denn bis Juni werden voraussichtlich die Waldarbeiten andauern.
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