Sachsengespräch in Dresden – Sicherheitsfragen ganz vorn

Dresden - Seit Februar tourt Sachsens Staatsregierung mit Diskussionsangeboten für Bürger durch den Freistaat. Bislang fanden die Sachsengespräche in allen zehn Landkreisen, in Chemnitz und jetzt auch in Dresden statt.  Zum Bürgerdialog in der Landeshauptstadt waren ca. 350 neugierige, friedliche Besucher und viel Presse gekommen. DRESDEN FERNSEHEN war mit der Kamera vor Ort.

Ministerpräsident Michael Kretschmer und die Vertreter des Kabinetts luden nach der offiziellen Willkommensrunde mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert zu eigenen Gesprächsrunden in Räumen der Staatskanzlei ein. Dort hatten die Besucher die Möglichkeit, ihre ganz persönlichen Fragen auf Augenhöhe loszuwerden. Die Bedürfnisse waren sehr verschieden.

Umfrage unter Bürgern im Video:

 

Der Andrang war bei Michael Kretschmer am größten. Er zeigte sich sehr konzentriert und als Kümmerer und Klärer. Eine Koalition mit AFD oder Linkspartei nach den Landtagswahlen im nächsten Jahr schloss er kategorisch aus. Die Diskussion verlief sachlich und erstaunlich anders als zum Beispiel beim Sachsengespräch in Chemnitz.

Immer wieder kamen auch in Dresden das Flüchtlingsthema, die Sicherheitslage im Freistaat, die Entwicklung von Extremismus und die Festnahme der mutmaßlichen Rechtsterroristengruppe „Revolution Chemnitz“ zur Sprache.

Welche Maßnahmen sollen nun folgen, damit sich die Bürger wieder sicher fühlen können?

Es gibt noch einmal die Möglichkeit, Sorgen, Probleme, Fragen oder Ideen direkt mit Michael Kretschmer und den Ministern austauschen. Das nächste und letzte Sachsengespräch findet bereits am 10. Oktober in der Universität Leipzig, Campus Augustplatz statt.

Artikel erstellt von Anja Polenz