Sachsenpokalfinale: Bury schenkt BSG Chemie zum Abschied den Sieg

Leipzig – Ein ausverkaufter Alfred Kunze Sportpark und super Stimmung auf den Rängen. Beste Voraussetzungen für das Sachsenpokalfinale:  BSG Chemie Leipzig gegen Oberlausitz Neugersdorf.

In der Anfangsphase der Partie tasteten sich beide Mannschaften noch ab, doch Chemie nahm nach einiger Zeit das Ruder selbst in die Hand. Auf den vollen Tribünen herrschte grandiose Stimmung, bis zur 22. Minute, als Alexander Bury aus mehr als 20 Metern ins Tor traf, plötzlich der ganze Kessel tobte.

In der 2. Halbzeit kam Neugersdorf besser ins Spiel. Als Josef Marek in der 70. Minute fast das 1:1 macht, wacht Chemie wieder auf. Nach einem genialen Konter der Leutzscher spielt Trgolic auf den Tormann, welcher den Ball locker ins Tor schiebt, doch es war Abseits

14.31 Uhr war es dann sicher, Chemie Leipzig gewinnt den Sachsenpokal und qualifiziert sich somit für den DFB Pokal in der nächsten Saison. Für die Fans gab es kein Halten mehr und sie stürmten den Platz in die Arme ihrer Lieblingsspieler. Für die BSG war es ein schweres Stück Arbeit, so Trainer Dietmar Demuth.

Dennoch haftete an der ganzen Sache noch ein trauriger Beigeschmack, denn Siegtorschütze Alexander Bury verlässt den Verein und wechselt zum Chemnitzer FC.

Mit dem Sieg im Sachsenpokal wartet nun das nächste heiße Spiel – der DFB Pokal – wo Mannschaften wie der FC Bayern München, Schalke 04 oder sogar Stadtrivale RB Leipzig auf die Chemiker treffen könnten.