Sachsenpokalfinale: CFC kassiert Pleite

Lange Gesichter beim Chemnitzer FC am Mittwochabend in der Leipziger Red Bull Arena – die Himmelblauen haben das Finale im Sachsenpokal gegen RB Leipzig mit 2:4 verloren.

Dabei erwischte der CFC vor der Kulisse von fast 17.000 Zuschauern den besseren Start.

Nach dem Anfangswirbel der Gastgeber aus der Messestadt nutzte Anton Makarenko in der 7. Spielminute eine Flanke von Sascha Pfeffer zur 1:0-Führung für die Chemnitzer. Danach folgten wütende Angriffe von RB Leipzig.

CFC-Torhüter Philipp Pentke bewahrte seine Mannschaft mehrmals vor Gegentoren. In der 39. Spielminute war er dann allerdings gegen Rockenbach da Silvas Schuss machtlos.

Doch noch eine Minute vor dem Pausenpfiff schlug CFC-Torjäger Anton Fink zu. Der Stürmer nutzte dabei die erst zweite richtige Torchance für Chemnitz zum 2:1 eiskalt aus.

Doch wer von den vielen mitgereisten Chemnitzer Fans dachte, jetzt würde sich der Drittligist durchsetzen sah sich getäuscht.

Der Regionalliga-Spitzenreiter aus Leipzig war auch in Halbzeit Zwei überlegen und erarbeitete sich viele Chancen.

Nach dem Ausgleich durch Fabian Franke in der 70. Minute geriet der Chemnitzer FC noch stärker unter Druck. Zehn Minuten vor Ende der Partie kam die endgültige Wende für das Spiel.

RB-Stürmer Timo Röttger markierte mit einem strammen Linksschuss gegen eine unsortierte CFC-Hintermannschaft die Führung für die Leipziger.

Kurz vor Schluss kam es dann noch bitterer für die Himmelblauen. Der Treffer von Matthias Mory besiegelte den Pokalsieg für Leipzig. Dabei sah der sonst stark haltende Philipp Pentke nicht glücklich aus.

So konnten am Ende die Spieler von RB Leipzig jubeln.

Die Enttäuschung beim Team um Trainer Gerd Schädlich, die ihren Pokalerfolg vom vergangenen Jahr nicht verteidigen konnten, war natürlich groß.

Interview: Gerd Schädlich – Trainer Chemnitzer FC

Doppelt bitter: Mit der Niederlage im Sachsenpokalfinale entgeht dem CFC auch die Teilnahme in der nächsten DFB-Pokalrunde.

Nun bleibt der Mannschaft und den Fans nur die Hoffnung auf einen versöhnlichen Saisonabschluss beim Heimspiel am Samstag gegen die Spielvereinigung Unterhaching.

Das komplette Spiel wird noch einmal in voller Länge am Donnerstagabend, 20.00 Uhr im Programm bei SACHSEN FERNSEHEN ausgestrahlt. Hier geht es zum Programm-Livestream: http://www.chemnitz-fernsehen.de/Zum-Livestream/Seite/