Sachsens Arbeitsmarkt im Juli: So wenig Arbeitslose wie noch nie in einem Juli seit 1991

Die Zahl der Arbeitslosen im Freistaat ist seit März 2013 weiter rückläufig. Dieser Trend setzt sich auch im Juli mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahl um über 2.400 fort. +++

Die stabile Entwicklung der sächsischen Wirtschaft zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen im Freistaat ist seit März 2013 weiter rückläufig. Dieser Trend setzt sich auch im Juli mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahl um über 2.400 fort. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit mit 8,9 Prozent um 0,5 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. Damit verzeichnet Sachsen (gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern) den größten Rückgang unter den deutschen Flächenländern.

Seit 1991 gab es in einem Juli in Sachsen noch nie so wenig Arbeitslose wie in diesem Jahr. Verglichen mit dem Vormonat ist der Rückgang in diesem Jahr größer als in 2012. In den Jahren davor stieg die Zahl der Arbeitslosen sogar an. „Der sächsische Arbeitsmarkt befindet sich weiter im Aufwind. Besonders erfreulich ist der positive Trend bei der Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Er zeigt, dass die Unternehmen im Freistaat gut aufgestellt sind“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok. Mit 1,464 Millionen erreicht die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen den höchsten Stand in einem Mai seit über zehn Jahren.

Die Beschäftigungszahlen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent – das sind über 12.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mehr als 2012.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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