Sachsens beste Sportler gewählt

Am Samstagabend sind die Sächsischen Sportkronen für die Spitzensportler des Freistaates vergeben worden.

Großer Bahnhof am Samstag Abend im ICC Dresden. Alles was Rang und Namen hat, war gekommen – zur sächsischen Sportgala. Mit Spannung wurde der diesjährigen Wahl der Gewinner der Sächsischen Sportkrone aus Meißner Porzellan entgegengefiebert. Und da gab es in diesem Jahr etwas Neues: keiner der Vorjahressieger konnte seinen Titel verteidigen. Als beste Mannschaft des Jahres 2007 wurden die Handballdamen des HC Leipzig gewählt.
Enttäuschung dagegen bei den Vorjahressiegerinnen, den Volleyballerinen des Dresdner SC. Sie folgten auf Platz zwei.
Auf Platz drei landete das Chemnitzer Eislaufpaar Savchenko/Szolkowy. Die beste Sportlerin des Jahres 2007 wurde Skilangläuferin Claudia Nystad vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal. Sie verwies die ebenfalls nominierten Mandy Planert vom Leipziger Kanu-Club und Rodelweltmeisterin Tatjana Hüfner ebenfalls vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal auf die Plätze zwei und drei. Rennrodlerin Sylke Otto gratulierte ihrer Nachfolgerin. Sie wurde neun mal in Folge zur besten Sportlerin gekürt. Bei den Männern gewann der Vizeweltmeister Björn Kircheisen vom WSV 08 Johanngeorgenstadt als bester Sportler 2007. Die Sächsische Sportkrone für das Lebenswerk bekam die Dresdner Schachlegende Wolfgang Uhlmann.
Uhlmann war der erfolgreichste Schachspieler der ehemaligen DDR. Zum Trainer des Jahres wurde Volleyball-Coach Wolfgang Tronick gewählt. Förderer des Jahres 2007 wurde die Stadt Merkleeberg. Die Nachwuchsförderpreise gingen an den Junioren-Weltmeister in der Nordischen Kombination Eric Frenzel vom WSC Oberwiesenthal und die Junioren-Europameisterin des Jahres 2007 im Kanuslalom Cindy Pöschel.

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