Sachsens Flüsse sind sauberer geworden

Die Wasserqualität der sächsischen Flüsse hat sich deutlich verbessert.

Fast drei Viertel der 15 389 Kilometer Flussstrecken sind sehr gering bis mäßig belastet. Lediglich 2,5 Prozent der Gewässer und damit halb so viel wie vor drei Jahren gelten als stark bis übermäßig verschmutzt. Vor 13 Jahren waren sogar fast 40 Prozent extrem verschmutzt. Investitionen in die Abwasserreinigung in Höhe von 5,5 Milliarden Euro hätten die Flüsse wieder zu neuem Leben erweckt, so Umweltminister Flath. Mit der Wiedergenesung der Flüsse ging eine deutliche Zunahme der Artenvielfalt einher. Die typische Leitfischart für Sachsen, die Barbe, ist mittlerweile wieder in fast allen Flüssen anzutreffen. Vor wenigen Jahren war sie fast ausgestorben. In der Elbe findet man heute wieder 48 Fischarten, vor zehn Jahren waren es lediglich 32.