Sachsens Industrie kehrt zu alter Stärke zurück

Von den 1224 monatlich berichtspflichtigen Betriebe Sachsens konnte im November 2010 ein Umsatz von gut 4,4 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Ein besseres Monatsergebnis erzielten die Industriebetriebe zuletzt im September 2008. Das Exportgeschäft sowie das Geschäft im Inland bewegten sich dabei nominal wieder auf einem Niveau wie vor Beginn der Wirtschaftskrise.

Im Vergleich zum Vormonat verzeichnete der Industrieumsatz einen Zuwachs um 6,6 Prozent. Im vorletzten Monat des Jahres 2010 konnte sowohl beim Export (7,5 Prozent) als auch beim Inlandsgeschäft (6,0 Prozent) erkennbar zugelegt werden.

Während die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (23,1 Prozent), der Maschinenbau (11,8 Prozent) sowie die Hersteller von Metallerzeugnissen (10,1 Prozent) mit kräftigen Umsatzsteigerungen maßgeblich zur positiven Entwicklung beitrugen, konnte von Branchen wie u. a. der Herstellung pharmazeutischer Erzeugnisse sowie der Herstellung von Bekleidung nicht an die Vormonatswerte angeknüpft werden.