Sachsens Kabinett benennt künftige sächsische Welterbe-Kandidaten

Nachdem Dresden im Juni 2009 den Weltkulturerbetitel verloren hat, will die Landeshauptstadt mit einem neuen Projekt den Titel zurückholen und schickt die Gartenstadt Hellerau ins Rennen. +++

Das sächsische Kabinett entschied am Dienstag über zehn sächsische Welterbekandidaten, die der Kultusministerkonferenz am 1. August vorgeschlagen werden.

Hellerau mit der Gartenstadt, dem Festspielhaus und den historischen Werkstätten ist dabei ein Vorschlag des Kabinetts.

Interview mit Markus Ulbig (CDU), Sachsens Innenminister (im Video)

Auch wenn Dresden einst den Titel abgeben musste, ist sich Ulbig sicher: eine neue Bewerbung aus Dresden kann der Stadt nicht schaden.

Interview mit Markus Ulbig (CDU), Sachsens Innenminister (im Video)

Die Kultusministerkonferenz wird im kommenden Jahr über diejenigen Projekte entscheiden, die endgültig auf die Tentativliste, also Vorschlagsliste, der UNESCO kommen.

Weitere sächsische Bewerber:

1. „Hellerau – Laboratorium einer neuen Menschheit“ bestehend aus der Gartenstadt, dem Festspielhaus und den historischen Werkstätten

2. „Leipziger Notenspur“

3. die „Görlitzer Altstadt und gründerzeitliche Innenstadt mit Fokusierung auf die Hallenhäuser mit der ‚via regia'“

4. „Schloss Hartenfels mit Schlosskapelle/Torgau“

5. „Meißen: Albrechtsburg und Dom mit dem Alleinstellungsmerkmal „‚Meissener Porzellan'“

6. „Sächsisch-Böhmische Schweiz“

7. „Sächsisches Textilmuseum – Ehemalige Spinnerei und Weberei Pfau KG/Volltuchwerke Crimmitschau“

8. „Topasfelsen Schneckenstein“

9. „Umgebindeland“

10. „Versteinerter Wald Chemnitz“

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