Sachsens Lehrer fordern mehr Geld

Dresden - Sachsens Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes fordern künftig mehr Lohn. Deswegen standen am Mittwoch die Zeichen im öffentlichen Dienst auf Streik. Daran beteiligt waren Beschäftigte in Landesämtern, Ministerien sowie Erzieher und Lehrer. Tausende Arbeitskräfte haben ihre Arbeit niedergelegt, um bei einem Warnstreik ihren Unmut kundzutun.

Die Einführung der zusätzlichen Erfahrungsstufe sechs in der Entgelttabelle ist die Hauptforderung der sächsischen Lehrer.

Der Protestzug führte vom Postplatz zum Carolaplatz. Dorthin war auch Sachsens Finanzminister Georg Unland spontan gekommen, um sich selbst ein Bild zu machen. Die Forderungen der Lehrer sieht er aber als nicht umsetzbar.

Ende Januar ist die zweite Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder ohne Einigung zu Ende gegangen. In der kommenden Woche geht es in Potsdam in die dritte Verhandlungsrunde. Bis dahin fordern die Lehrkräfte ein klares Angebot. Andernfalls ist mit weiteren Warnstreiks zu rechnen.