Sachsens Unternehmen tun etwas fürs Klima

Die Verwendung klimawirksamer Stoffe in Sachsen ist 2007 stark angestiegen.

Rund 502 Tonnen klimawirksame Stoffe wurden durch sächsische Unternehmen im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit im Jahr 2007 verwendet. Damit stieg der Einsatz dieser Stoffe gegenüber dem Vorjahr um rund 30 Prozent (2006 = 385,1 Tonnen). Da sich der größte Teil der verwendeten Stoffe in geschlossenen Systemen befindet, tritt eine Gefährdung der Umwelt erst bei einer möglichen Freisetzung in die  Atmosphäre auf.

Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen kommt die Schlüsselrolle für die aktuelle Entwicklung der Kälte- und Klimatechnik zu. Allein in diesem Bereich wurden rund 404 Tonnen klimawirksame Stoffe (rund 80 Prozent) als Kältemittel eingesetzt. Der größte Mengenanteil (rund 42 Prozent) wurde durch die Fahrzeugindustrie bei der Erstbefüllung von Autoklimaanlagen verwendet. Weitere Anwendungsbereiche waren die Verwendung als Treibmittel bei der Herstellung von Aerosolen sowie von Kunst- und Schaumstoffen.

Nach dem Verbot FCKW-haltiger Kältemittel stieg 2007 die ersatzweise Verwendung chlorfreier Stoffgemische mit ähnlichen Eigenschaften (Blends) auf einen Spitzenwert: mit rund 124 Tonnen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr die Einsatzmenge um 15,2 Tonnen.

Die Blends wurden aufgrund ihrer stofflichen Eigenschaften ausnahmslos als Kältemittel eingesetzt. Die Angaben beziehen sich auf Unternehmen, die im Jahr mehr als 20 Kilogramm dieser Stoffe einsetzen. Die ausführliche Ergebnisdarstellung erfolgt im Statistischen Bericht über klimawirksame Stoffe, der soeben erschienen ist.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen

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